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Südniedersachsenprogramm 2.0

28.05.2019



Die SüdniedersachsenStiftung hat zusammen mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig einen Strategieprozess in Südniedersachsen angestoßen. Die regionalen Akteure trafen sich am 28. Mai auf der ersten Südniedersachsenkonferenz, um über Zukunftsthemen und -projekte zu diskutieren. Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv.


Rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung kamen im Tagungs- und Veranstaltungshaus „Alte Mensa“ in Göttingen zusammen. Der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, eröffnete die Konferenz mit einem Blick auf die Herausforderungen, vor denen die niedersächsische Wirtschaft steht. Frau Staatssekretärin Jutta Kremer aus dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung hob das Engagement des Landes für die Region Südniedersachsen hervor. Der Prozess für ein Südniedersachsenprogramm 2.0 wird vom Land ausdrücklich begrüßt und unterstützt.


Die Gäste stiegen nach der Eröffnung gemeinsam mit der Leiterin des Regionalmarketings der Südwestfalenagentur, Frau Marie Ting, in die thematische Arbeit ein. Ihr Impulsvortrag mit dem Best-Practice-Beispiel „Südwestfalen – Alles echt!“ vermittelte den regionalen Akteuren einen ersten Eindruck über mögliche Ansätze zur Entwicklung einer Marketingstrategie für Südniedersachsen. Anschließend trafen sich die Teilnehmer in sogenannten Themeninseln. Neben dem Thema Fachkräftemarketing, gab es Arbeitsgruppen zu Digitalisierung, Innovation und Gründung sowie eine offene Themeninsel, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lebhaft diskutierten und spannende Konzeptideen entwickeln konnten.


Die erste Südniedersachsenkonferenz lieferte viele Diskussionsinhalte und – ergebnisse, die in den Prozess zur Erstellung der Regionalstrategie Südniedersachsen mit einfließen werden. Neben vielversprechenden Projektideen tauchte vor allem der Wunsch nach einer engeren Zusammenarbeit und einer stärkeren Vernetzung der regionalen Akteure als Querschnittsthema in den meisten Gesprächsrunden auf. Matthias Wunderling-Weilbier, Landesbeauftragter für regionale Entwicklung Braunschweig, sieht die Arbeit des Landes durch diese Themensetzung bestätigt: „Die Region hat bereits durch Projekte wie den SüdniedersachsenInnovationsCampus und das Welcome Centre gezeigt, dass hier durchaus endogene Potenziale vorliegen, die es gilt, gemeinsam weiterzuentwickeln.“ Besonders wichtig ist deshalb laut dem Landesbeauftragten Wunderling-Weilbier, dass die SüdniedersachsenStiftung als starker, regionaler Player diese Prozesse anstößt und begleitet, damit auch zukünftig Verbundprojekte über die Landkreisgrenzen hinweg entstehen und weiterentwickelt werden können.



 
Bildrechte: Christoph Mischke
 
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