klar

Zwei neue Innovationsverbünde bewilligt!

Südniedersachsenprogramm

Zwei neue Innovationsverbünde bewilligt!

Zwei technologie- und transferorientierte Innovationsverbünde hat das Land jetzt im Südniedersachsenprogramm bewilligt. Über 3 Mio. Euro fließen an die regionalen Akteure und ihre Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. „Technologietransfer und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen werden Markenzeichen des Südniedersachsenprogramms", freut sich der Landesbeauftragte Matthias Wunderling-Weilbier.

Im „Südniedersächsischen Innovationsverbund Faseroptischer Formaldehydsensor" arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Hochschule für Wissenschaft und Kunst (HAWK), der Technischen Universität Clausthal, aus dem Anwendungszentrum für Plasma und Photonik des Fraunhofer IST und dem Fraunhofer Heinrich Hertz Institut in Goslar zusammen. Der Verbund hat sich vorgenommen, eine völlig neuartige Analysetechnik zur Erkennung des giftigen Formaldehyds zu entwickeln. Das Gift, das Krebs erzeugend ist, kann zurzeit nur durch aufwändige Verfahren erkannt und analysiert werden. In dem neuen Sensor werden Laser-basierte Fasererzeugung, optische Technologien, Plasmatechnik und Computer-Simulation verbunden. Regionale Unternehmen sind eingebunden und sollen die Ergebnisse auf den Markt bringen. „Diese intensive Kooperation" so Professor Viöl von der HAWK, „hat das Südniedersachsenprogramm sicherlich befördert. Es ermuntert zur Zusammenarbeit."

Digitalisierung ist das Thema des Innovationsverbundes „Smart Hybrid", in dem Prof. Rausch von der TU Clausthal mit einem Teilprojekt vertreten ist. Es will die Software-Kompetenz in der Region zusammenbringen mit der Kompetenz der regionalen Unternehmen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben eine hohe Anwenderkompetenz: Sie wissen genau, wie ihre Technologien und Produkte funktionieren. Für den Übergang in eine digitalisierte Produktion oder Dienstleistung fehlt ihnen aber manchmal das nötige Software-Know-how. Diese beiden Welten wird das Projekt zusammenbringen. „Nach dem Breitbandausbau, den das Südniedersachsenprogramm vorantreibt", so Professor Rausch, „ müssen die wirtschaftlichen Anwendungen der digitalen Infrastruktur ein wichtiges Ziel des Programms werden. Hierzu leistet das Projekt einen Beitrag."

 
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln