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Südniedersachsen möchte Modellregion für Kreislaufwirtschaft werden

24.02.2020


Goslar. Der Steuerungsausschuss Südniedersachsen hat in seiner 24. Sitzung die neue Regionalstrategie der SüdniedersachsenStiftung begrüßt und neue, innovative Projekte auf den Weg gebracht. Kleine und mittlere Unternehmen werden mit Weiterbildung in den digitalen Strategien unterstützt. Die Potentiale für eine Modellregion Kreislaufwirtschaft lotet eine Studie der TU Clausthal aus.

Das Land Niedersachsen hat eine Studie für eine Modellregion Kreislaufwirtschaft in Südniedersachsen in Auftrag gegeben. Anhand von Experteninterviews und Workshops identifiziert der Leiter der Studie, Prof. Dr. Daniel Goldmann (TU Clausthal), Handlungsfelder für die Region. Daraus sollen sich konkrete Projekte entwickeln: „In Südniedersachsen gibt es bereits Anknüpfungspunkte im breiten Themenfeld der Circular Economy (Kreislaufwirtschaft). Wir konzentrieren uns im ersten Schritt auf die Handlungsfelder wirtschaftsstrategische Metalle, Kunststoffe, Gips, Altholz, nachhaltiges Bauen und Gülle in der Landwirtschaft“.

Landrat Thomas Brych ergänzt: „Dass wir heute im Landkreis Goslar tagen, ist kein Zufall. Der Landkreis und die TU Clausthal beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit den Themen Ressourcenverbrauch und Abfallvermeidung, daher ist es nur konsequent und angezeigt, dieses Thema nun auf ganz Südniedersachsen auszurollen .“

Aber auch die Landkreise Northeim und Holzminden sowie der Landkreis und die Stadt Göttingen unterstützen das Vorhaben.

Digitale Kompetenzen in der Weiterbildung

Ein Thema, das Südniedersachsen ebenfalls intensiv beschäftigt, ist die zunehmende Digitalisierung. Passend dazu wurde das Projekt „Digitale Kompetenzen in der Weiterbildung“ in das Südniedersachsenprogramm aufgenommen. Prof. Dr. Jörg Lahner (HAWK) präsentierte das Vorhaben als „ein Verbundprojekt der drei südniedersächsischen Fachkräftebündnisse Leine-Weser, Südniedersachsen und SüdOstNiedersachsen mit dem Ziel, branchenbezogene und innovative Weiterbildungskonzepte für den ländlichen Raum zu entwickeln“. Das Projekt wird im Frühjahr dieses Jahres mit der Umsetzung beginnen.

Regionalstrategie Südniedersachsen greift Handlungsfelder auf

Um zügig in die neue EU-Förderperiode 2021 – 2027 starten zu können, hat sich die Region auf den Weg gemacht, eine Regionalstrategie für Südniedersachsen zu entwickeln. Sowohl das neue Projekt „Digitale Kompetenzen in der Weiterbildung“, als auch die Studie zur „Modellregion Kreislaufwirtschaft“, sind beide Bestandteile der neuen Strategie. Dass „Innovationen in Südniedersachsen entwickelt werden, die gesellschaftsrelevante Probleme adressieren“, ist laut dem Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, „bereits in weiten Teilen Niedersachsens und besonders in der Landeshauptstadt Hannover bekannt. Südniedersachsen hat in den vergangenen Jahren mit vielen guten Projekten diesen Ruf hart erarbeitet.“




Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Dr. Ulrike Witt

Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig

- Projektbüro Südniedersachsen -

Tel.:+49 551 5074-113

Mail: ulrike.witt@arl-bs.niedersachsen.de



  Bildrechte: Projektbüro Südniedersachsen
Mitglieder und Gäste im Steuerungsausschuss Südniedersachsen; Bildrechte: Projektbüro Südniedersachsen
Artikel-Informationen

25.02.2020

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