Breitbandausbau geht in die Umsetzung – Zuschlag nach europaweiter Ausschreibung wird erteilt | Südniedersachsenprogramm
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Breitbandausbau geht in die Umsetzung – Zuschlag nach europaweiter Ausschreibung wird erteilt


Goslar, 04.04.2017


Der geplante Ausbau der so genannten „weißen Flecken" im Breitbandnetz des Landkreises Goslar rückt immer näher. Aktuell konnte das Verfahren der EU-weiten Ausschreibung mit einem Zuschlag an die Telekom Deutschland GmbH abgeschlossen werden. Es gilt jetzt nur noch, einige Anforderungen seitens des Bundesfördermittelgebers zu erfüllen, bis der endgültige Förderbescheid den Landkreis Goslar erreichen wird. In der Zwischenzeit kann jedoch schon mit den Planungsarbeiten zum Ausbau begonnen werden. Insgesamt wird der Landkreis bei seinem Vorhaben mit knapp 800.000 Euro aus dem „PFEIL-Programm" des Landes Niedersachsen sowie mit 550.000 Euro des Bundes unterstützt. Die Gesamtfördersumme, bestehend aus Bundes- und Landesmitteln, beläuft sich somit auf rund 1,35 Millionen Euro.


Dazu Landrat Thomas Brych: „Mit dem Ausbau des Breitbandnetzes setzen wir einen wichtigen Impuls, denn schnelles Internet ist für die Unternehmen heute existenziell und inzwischen auch selbst bei der Wohnortwahl ein entscheidender Standortfaktor."


Erfreut zeigt sich Landrat Brych auch, dass durch geschickte Verhandlungen im Ausschreibungsverfahren 300 Haushalte zusätzlich versorgt werden können. Insgesamt werden nun ca. 3.250 Haushalte erreicht. Bis Ende 2017 sollen landkreisweit Surfgeschwindigkeiten von mindestens 30 bis 50 Mbit/s erzielt werden können. Durch den Eigenausbau der Telekommunikationsunternehmen werden außerdem bereits heute teilweise 100 Mbit/s und mehr angeboten. Der Landkreis Goslar gehört damit zu den ersten Gebietskörperschaften in Niedersachsen, in denen der durch Bund und Land geförderte, flächendeckende Breitbandausbau realisiert wird.


„Ich bin mir sicher, dass der avisierte Zeitplan, das Breitbandnetz im Kreisgebiet Goslar bis Ende 2017 fast vollständig auszubauen, eingehalten wird" so Brych.

Pressemitteilung vom Landkreis Goslar


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