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Südniedersächsischer Innovationsverbund Faseroptischer Formaldehydsensor (SNIFF)


Projektbeschreibung und Ziele:

Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Südniedersächsischer Innovationsverbund: Faseroptischer Formaldehydsensor" arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK, von der Technischen Universität Clausthal, aus dem Anwendungszentrum für Plasma und Photonik des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) zusammen.

Der Verbund hat sich zum Ziel gesetzt, eine völlig neuartige Analysetechnik zur Erkennung des weit verbreiteten und gesundheitsschädigenden Lösungsmittels Formaldehyd zu entwickeln. Formaldehyd, welches bei dauerhafter Exposition oder hohen Dosierungen karzinogen ist, kann zurzeit nur durch aufwändige Verfahren erkannt und analysiert werden. Eine neuartige optische Sensortechnologie soll die mobile Analyse und dauerhafte Überwachung von Formaldehydkonzentrationen in Luft auf einfache Weise ermöglichen.

Zur Herstellung des neuen Glasfasersensors werden Laser-basierte Bearbeitungstechniken, Plasmaverfahren zur Oberflächenfunktionalisierung sowie chemometrische Analysemethoden eingesetzt. In das Vorhaben sind regionale Unternehmen eingebunden und sollen die Ergebnisse vermarkten. „Diese intensive Kooperation“, so Professor Viöl von der HAWK, „hat das Südniedersachsenprogramm sicherlich befördert. Es ermuntert zur Zusammenarbeit.“

Projektumsetzung:

Der Innovationsverbund wurde im Juli 2016 vom Wissenschaftsministerium bewilligt.

Laufzeit:

Das Projekt ist auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgerichtet.

Projektträger und beteiligte Partner:

HAWK (Fakultät Naturwissenschaften und Technik)

Anwendungszentrum für Plasma und Photonikdes Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST

TU Clausthal(Institut für Energieforschung und Physikalische Technologie)

Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Goslar

MIOPAS GmbH, FemtoFiberTec GmbH,

 

Foto: Pixabay

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