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Freiwillige im Tandem für eine Verbesserung der sozialen Daseinsvorsorge im Dorf


Projektbeschreibung und Ziele:

So lange wie möglich im Alter selbstständig bleiben – das wollen die Menschen heute, ob sie auf dem Dorf leben oder in der Stadt. Gerade im ländlichen Raum ist aber das selbstständige Leben oft schwieriger zu organisieren. Hier soll das Projekt Abhilfe schaffen. Ansatzpunkte sind die bestehenden und gesetzlich geförderten Freiwilligendienste. Junge Menschen leisten ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ). Andere verpflichten sich im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Warum diese Personen nicht für Selbstständigkeit und Teilhabe älterer Menschen im Dorf nutzen?

Es geht um die Schnittstelle von Gemeinwesenarbeit und ambulanter Unterstützung. Im Projekt werden Schulungs- und Einsatzkonzepte für diese Schnittstelle entwickelt und erprobt. Die Freiwilligen sind Ansprechpersonen und soziale Kümmerer im Dorf. Sie erledigen kleinere Dienstleistungen oder bauen entsprechende Nachbarschaftshilfen auf. Unterstützt werden sie dabei von geflüchteten Menschen im Rahmen von Tandems. So leistet das Projekt einen Beitrag zur interkulturellen Kommunikation und zur sozialen Integration Geflüchteter. Durch die Verknüpfung mit den Freiwilligendiensten ist bei Erfolg Nachhaltigkeit garantiert.

Projektumsetzung:

Das Projekt wurde in der ersten Auswahlrunde der Richtlinie "Soziale Innovation" bewilligt.

Laufzeit:

Das Projekt beginnt im April 2017 mit einer Laufzeit von 24 Monaten.

Projektträger und beteiligte Partner:

Caritasverband Göttingen

Stadt Duderstadt, Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen

Diözesan-Caritasverband Hildesheim

 

Freiwillige des Caritasverbands Göttingen; Foto: Caritasverband Göttingen

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