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Neue Wege der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum


Projektbeschreibung und Ziele:

Den ländlichen Raum für Menschen jeden Alters attraktiv gestalten – dies hat sich die Gesundheitsregion des Landkreises Holzminden auf die Fahne geschrieben. Eine große Herausforderung stellt die Aufrechterhaltung einer guten medizinischen Versorgung dar.

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung eröffnen neue Wege für den ländlichen Raum. Einige medizinische Geräte könnten direkt bei Pati-ent*innen zum Einsatz kommen und von Hausärzten, medizinischem Personal oder Pflegekräften bedient werden. Aber auch Patient*innen könnten selbst Daten mes-sen und digital an das behandelnde Krankenhaus weiterleiten.

Der Landkreis Holzminden hat untersuchen lassen, welche Bedingungen dafür geschaffen werden müssen. Aus der Studie hat sich darüber hinaus ergeben, dass vier Impulsprojekte geeignet wären, sich in einem überschaubaren Zeitrahmen von etwa einem Jahr realisieren zu lassen.

1. Vernetzen: Modellvorhaben Gesundheitsnetz

Die telemedizinische Aufrüstung soll in Balance zu analogen Angeboten stehen. Die Verwaltung soll dabei als neutraler Moderator und Koordinator agieren.

2. Vertreten: Modellprojekt Delegation

Der Bedarf nach einer Bezugsperson kann durch die Delegation ärztlicher Leistun-gen an entsprechend telemedizinisch ausgebildete Personen erfüllt werden.

3. Verorten: Modellstandort MediZIMMER

Das MediZIMMER soll als sogenannte „Schwesternpraxis“ fungieren. Dies könnte z.B. für Orte wie Kirchbrak und Golmbach infrage kommen.

4. Vermitteln: Modellanwendung Qualifizierung

Die Bewohner*innen des Landkreises sollen voraussichtlich am Standort Stadtoldendorf qualifiziert werden, telemedizinische Geräte in Eigenregie zu bedie-nen.



Laufzeit:

2017


Projektträger und beteiligte Partner:

Gesundheitsregion des Landkreises Holzminden


 

Foto: Pixabay

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