klar

Von der digitalen Zahnarztpraxis bis zur Pflegebrille

Der SüdniedersachsenInnovationsCampus stellt innovative Projekte aus dem regionalen Gesundheitswesen vor



Im Gesundheitswesen gibt es noch die traditionelle Karteikarte. Wird man zum Spezialisten überwiesen oder aus dem Krankenhaus entlassen, werden Informationen per Arztbrief weitergegeben. Dabei kann es passieren, dass Befunde, die im Zusammenhang mit dem aktuellen Problem nicht relevant erscheinen, weggelassen werden. Diagnosen und Krankheitsverläufe werden nicht selten zu Stückwerk. Auch die Kommunikation zwischen Arzt und Patient beschränkt sich auf das Wesentliche, für genauere Erklärungen oder eine eingehende Beratung bleibt oft wenig Zeit. Kann das im 21. Jahrhundert nicht auch anders gehen?

Am 30. November 2016 wurde auf der eHealth.Niedersachen-Lounge anhand von vier innovativen Ansätzen aus Südniedersachsen veranschaulicht, wie Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft aussehen kann:

  • Personalisierte Unterstützung im Alltag für Patienten mit Diabetes - Das Projekt GlycoRec (Prof. Dr. Stephan Weibelzahl - PFH Göttingen)
  • Die cloudbasierte Zahnarztpraxis - Projekt Nubodent (Gustav Gerstenkamp - DREI FLÜSSE PRAXIS Hann. Münden)
  • Elektronische Patientenakte - Eine Cloudlösung (Dr. Miroslav Kulanga - Gründungsvorhaben aus der UMG)
  • Die Pflegebrille: Augmented Reality in der ambulanten Intensivpflege mit Angehörigen und Pflegekräften (Prof. Dr. Michael Prilla - TU Clausthal)



 

Organisiert wurde die Veranstaltung vom SüdniedersachsenInnovationsCampus in Kooperation mit dem Innovationszentrum Niedersachsen, dem Projektbüro Südniedersachsen und weiteren regionalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, allen voran die Gesundheitsregion Göttingen sowie das Evangelische Krankenhaus Weende. Die vier Impulsvorträge waren spannend und kurzweilig und zeigten: In der regionalen Gesundheitswirtschaft verbinden sich Know-how und Kreativität. „Die Veranstaltung hat für mich als Forscher interessante Entwicklungen in der Praxis aufgezeigt. Durch die Gespräche im Anschluss haben sich weitere Perspektiven ergeben, so dass ich die eHealth-Lounge rundum gelungen fand", so Prof. Dr. Prilla. Auch die Veranstalter waren mit dem Ergebnis zufrieden und planen eine weitere eHealth.Niedersachsen-Lounge im kommenden Jahr.


Bildergalerie

Pressemitteilung des SNIC

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln