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Südniedersachsenprogramm feiert seinen dritten Jahrestag

08.05.2018


Drei Jahre nach dem Start des Südniedersachsenprogramms hat Europaministerin Birgit Honé in Göttingen die Erfolge der regionalen Akteure gewürdigt. Vor Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Alten Mensa der Universität betonte die Ministerin: "Das Südniedersachsenprogramm ist zu einem Vorbild geworden. Die Erfolgsfaktoren sind: Kooperation der Kommunen, Unterstützung durch die regionale Wirtschaft, Öffnung der Hochschulen und gute Anträge, die das Land gerne fördert."

Für den Kooperationspartner der Veranstaltung, der Georg-August-Universität Göttingen, führte Prof. Dr. Kilian Bizer, dass das Programm in den vergangenen Jahren wie ein Katalysator gewirkt habe: "Viele Projekte waren schon angedacht. Aber erst durch das Südniedersachsenprogramm sind die Akteure verbindlich zueinander gekommen. Es ist erstaunlich, was eine Region bewegen kann, wenn alle an einem Strang ziehen!"

33 Projekte in den sechs Handlungsfeldern sind beantragt worden. 29 von ihnen wurden bereits bewilligt. Insgesamt handelt es sich dabei um Projekte mit Gesamtkosten von 106 Millionen Euro. Zweit weitere Projekte stehen kurz vor der Bewilligung, verriet die Ministerin.

Passend zum diesjährigen Schwerpunktthema "Weiter geht's!" präsentierten sich in fünf Fachveranstaltungen Akteure mit neuen Projektideen. Die großen Museen Südniedersachsen planen ein gemeinsames Netzwerk zu bilden, um so ihre touristische Sichtbarkeit zu verbessern. Aus dem Welcome Centre heraus ist die Idee eines Regionalmarketings für Südniedersachsen erwachsen. Aber auch der SüdniedersachsenInnovationsCampus von Hochschulen, Kammern und Wirtschaftsförderungen wartete mit neuen innovativen Ideen auf. Bei gleich zwei Workshops standen die Berufsschulen im Mittelpunkt. "Die berufsbildenden Schulen sind für den ländlichen Raum wichtige Institutionen für Innovation und Fachkräftebindung", hob Regionalministerin Honé hervor. "Wir müssen die Attraktivität der dualen Ausbildung für junge Menschen steigern, um die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Regionen zu sichern!"

Europaministerin Honé abschließend: "Auch wenn wir das verabredete Ziel von zusätzlichen 100 Millionen Euro für Südniedersachsen bereits erreicht haben: Die Erfolgsgeschichte des Südniedersachsenprogramms wird fortgeschrieben."

Fotos: MB (Projektbüro Südniedersachsen)

v.l.n.r.: Carl-Otto Künnecke, Dr. Dirk Kautz, Imke Schlechter, Dominique Henz, Prof. Dr. Alexandra Engel, Andreas Hölzchen, Sabine Freese
Carl-Otto Künnecke (links) leitet die Fachveranstaltung "Qualifizierungsnetzwerk für Aus- und Weiterbildung"
v.l.n.r.: Matthias Wunderling-Weilbier, Dominique Henz, Prof. Dr. Jörg Lahne
v.l.n.r.: Heike Fliess, Karsten Heck, Lothar Meyer-Mertel
v.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Prof. Dr. Frank Albe, Prof. Dr. Kilian Bize
Musiker des Göttinger Symphonieorchester
v.l.n.r.: Matthias Wunderling-Weilbier, Thomas Brych, Birgit Honé, Gerd Hujahn
v.l.n.r.: Carl-Otto Künnecke, Matthias Wunderling-Weilbier, Klaus Becker, Heike Fliess, Thomas Brych, Rolf-Georg Köhler, Dr. Martin Rudolph, Gabriele Andretta, Birgit Honé, Gerd Hujahn, Christel Wemheuer, Astrid Klinkert-Kittel, Uwe Ahrens
Oberbürgermeister der Stadt Göttingen Rolf-Georg-Köhler
Europaministerin Birgit Honé
vordere Reihe v.l.n.r.: Matthias Wunderling-Weilbier, Thomas Brych, Carl-Otto Künnecke, Rolf-Georg Köhler, Prof. Dr. Kilian Bizer
Heike Fliess (links) und Rolf-Georg Köhler
v.l.n.r.: Dr. Martin Rudolph, Carl-Otto Künnecke, Klaus Voelcker
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