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Aufbruch und Innovation für die Region: Das Südniedersachsenprogramm

 



Herausforderungen der Zukunft

Das südliche Niedersachsen mit den Landkreisen Goslar, Göttingen, Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und der Stadt Göttingen steht vor Herausforderungen, die in dieser Ausprägung in Niedersachsen einmalig sind. Hier gibt es landesweit die stärkste Betroffenheit vom demografischen Wandel, vornehmlich begründet durch Abwanderung und Alterung. Hinzu kommt die räumliche Distanz zu großen dynamischen Wachstumszentren. All das hat dazu geführt, dass Südniedersachsen im Vergleich zu anderen Regionen des Landes im Laufe der Zeit zurückgefallen ist.


Chancen für die Region

Das von der Landesregierung gemeinsam mit der Region beschlossene Südniedersachsenprogramm hat das Ziel, die Wirtschaftsstruktur zu stärken, zukunftsfähige Dörfer zu erhalten und die kulturelle und landschaftliche Attraktivität der Region als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Tourismusziel zu steigern. Durch landkreisübergreifende Projekte sollen Synergien genutzt und regionale Entwicklungsimpulse ausgelöst werden, die zur weiteren Entwicklung der Region beitragen. Durch die enge Zusammenarbeit der regionalen Akteure wird die Kooperation zwischen Land und Region sowie zwischen den Gebietskörperschaften weiter intensiviert.

Mit dem Südniedersachsenprogramm sollen Projekte umgesetzt werden, die inklusive Kofinanzierung zu mindestens 100 Mio. Euro zusätzlichen Investitionen in der Region führen. Hierfür stehen dem Südniedersachsenprogramm Fördermittel der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (siehe Linkliste und Downloads in der Infospalte) sowie Förderprogramme des Landes und des Bundes zur Verfügung.

Die Region und das Land haben für das Südniedersachsenprogramm gemeinsam sechs operative Handlungsfelderdefiniert, die aus den Regionalen Handlungsstrategien der Regionen Braunschweig und Leine-Weser abgeleitet sind und somit die zentralen Entwicklungsziele des Südniedersachsenprogramms wiedergeben.

Die Umsetzung des Südniedersachsenprogramms erfolgt durch das Projektbüro Südniedersachsen. Es wird vom Land und den fünf südniedersächsischen Landkreisen sowie der Stadt Göttingen getragen und hat die Aufgabe, die Projekte des Südniedersachsenprogramms zu initiieren, zu entwickeln und zu begleiten.


Potenziale nutzen

Die niedersächsische Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung, Birgit Honé, betrachtet das Südniedersachsenprogramm als Musterbeispiel für die Umsetzung einer auf die Bedürfnisse der Region ausgerichteten Landespolitik: „Mit dem Südniedersachsenprogramm löst die Landesregierung ein zentrales Versprechen ein, allen Regionen Perspektiven zu eröffnen. Südniedersachsen verfügt über vielfältige Initiativen engagierter Bürgerinnen und Bürger, über leistungsfähige Unternehmen und eine zukunftsweisende Wissenschaftslandschaft. Diese Potenziale gilt es zur Entwicklung der ganzen Region zu nutzen."

Februar 2015


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