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Erste Projekte zur Sozialen Innovation ausgewählt

Südniedersachsenprojekt "FSJler/ BFDler im Tandem mit Flüchtlingen zur Verbesserung der sozialen Daseinsvorsorge im Eichsfeld" dabei


Neue Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen finden, das ist das Ziel der „Sozialen Innovation". Die niedersächsische Landesregierung hat dazu die gleichnamige Richtlinie verabschiedet. Jetzt werden nach einem Auswahlverfahren die ersten Projekte bewilligt.

Frau Staatssekretärin Honé aus der Niedersächsischen Staatskanzlei und Landesbeauftragter Matthias Wunderling-Weilbier überbrachten die gute Nachricht:

Nach einem Interessenbekundungsverfahren und dem sich anschließenden Antragsverfahren wurden landesweit 11 Projekte für die Förderung in der ersten Antragsrunde ausgewählt. Davon werden 3 Projekte im Amtsbezirk Braunschweig stattfinden.

Es handelt sich um folgende sehr interessante und unterschiedliche Projektinhalte:

  1. FSJler / BFDler im Tandem mit Flüchtlingen zur Verbesserung der sozialen Daseinsvorsorge im Eichsfeld (Projektträger: Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen e.V., Duderstadt)
  2. Resilienz-Forum Südniedersachsen (Projektträger: BUPNET GmbH, Göttingen)
  3. SONNIG - Südostniedersächsisches Netzwerk Inklusion und Gesundheit (Projektträger: Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH, Sickte-Neuerkerode)

Damit die Projektträger unverzüglich mit ihrer Arbeit beginnen können, haben Frau Staatssekretärin Birgit Honé und Landesbeauftragter Matthias Wunderling-Weilbier den drei Projektträgern die so genannte Zustimmung zum Maßnahmenbeginn überreicht.

Staatssekretärin Birgit Honé: „Ich bin stolz, dass die Staatskanzlei als programmverantwortliches Ressort ein so gutes und interessantes Förderangebot entwickelt hat und mit dieser Richtlinie einen weiteren wichtigen Beitrag zur regionalen Landesentwicklung leistet. Die hohe Nachfrage gibt uns Recht, dass wir hier ein zeitgemäßes Angebot unterbreitet haben. Ich bin zuversichtlich, dass daraus Impulse entstehen, die letztlich den Menschen in allen Regionen des Landes zugutekommen. Das gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund der zu bewältigenden Aufgaben im Zusammenhang mit dem Flüchtlingszuzug, bei dem - da bin ich mir sicher - auch neue und innovative Lösungsansätze gefragt sein werden."

Landesbeauftragter Matthias Wunderling-Weilbier lobt die engagierten Projektträger: „Die drei Projekte setzen zukunftsorientiert an den spezifischen Herausforderungen und Potentialen unserer Region an. Sie bieten neue Lösungen bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Strukturen für die Arbeitswelt von heute sowie in der Daseinsvorsorge und der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Wir brauchen in unserer Region in diesen Bereichen maßgeschneiderte, innovative Lösungswege zum Beispiel für die Versorgung und Teilhabe von alten Menschen sowie Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ebenso wie neue Ansätze zur Stärkung der organisationellen und individuellen Resilienz! Besonders beeindruckend finde ich dabei, dass alle drei Projekte modellhaft sind und später an anderen Stellen der Region, aber genauso auf andere Regionen des Landes übertragen werden können. Das macht die Projekte aus meiner Sicht noch einmal zusätzlich besonders wertvoll!"

Den Projektträgern gratulierten herzlich die anwesenden Mitglieder des Niedersächsischen Landtages sowie des Kommunalen Steuerungsausschusses Braunschweig, des Steuerungsausschusses Südniedersachsen sowie der Stellen für Soziale Innovation.

Soziale Innovation  
Staatssekretärin Birgit Honé gratuliert zum Erfolg.
 
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